Die Grundlagen für weniger Emissionen in der Wertschöpfungskette schaffen
Rund 99 % der bilanzierten Treibhausgasemissionen der Vorwerk Gruppe entfielen 2025 auf die Wertschöpfungskette. Dazu gehören eingekaufte Materialien, die Nutzung verkaufter Produkte sowie das Leasing- und Kreditportfolio der akf-Gruppe. Um diese Scope-3-Emissionen gezielt zu adressieren, schaffen wir belastbare Entscheidungsgrundlagen. Dabei setzen die Geschäftsbereiche entsprechend ihren unterschiedlichen Geschäftsmodellen an: mit Produktfußabdrücken und einem ersten Klimatransitionsplan im Home-Geschäft sowie der Bewertung finanzierter Objekte bei der akf.
Mit Produktfußabdrücken und Klimatransitionsplan gezielt ansetzen
Für ausgewählte Thermomix®- und Kobold-Produkte haben wir Product Carbon Footprints (PCFs) berechnet. Sie betrachten die Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus und helfen, emissionsintensive Komponenten und Lebensphasen zu erkennen. Die Ergebnisse beruhen auf verfügbaren Daten und Annahmen, etwa zur Nutzungsdauer und zum Strommix.
Unser erster Klimatransitionsplan für Vorwerk Home bündelt bislang identifizierte Ansatzpunkte. Auf Basis einer verbesserten Datengrundlage aktualisieren wir den Plan, bewerten mögliche Maßnahmen neu und konkretisieren die Prioritäten. So schaffen wir eine fundierte Grundlage für die Umsetzung und die Entwicklung messbarer Scope-3-Ziele.
Finanzierte Objekte mit dem ESG Asset Score bewerten
Die akf-Gruppe nutzt seit 2022 den ESG Asset Score, um finanzierte Objekte anhand definierter Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien einzuordnen. Die Bewertung unterstützt die Steuerung des Finanzierungsportfolios und wird regelmäßig aktualisiert. Ergänzend ermittelt akf die mit ihrem Kredit- und Leasinggeschäft verbundenen Emissionen.
*Eine Verbesserung des ESG Asset Scores ist nicht automatisch mit einer nachgewiesenen CO₂-Reduktion gleichzusetzen.