Vorwerk Group DE | Klimaschutz

Klimaschutz

Vorwerk Gruppe Rauental Solar ©DanielBabinsky

Emissionen verstehen und gezielt ansetzen

Klimaschutz ist eines der drei Handlungsfelder unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Wir betrachten die Treibhausgas-Emissionen unserer eigenen Betriebsabläufe ebenso wie die Emissionen entlang der Wertschöpfungskette. Unsere Klimabilanz hilft uns, die wesentlichen Emissionsquellen zu erkennen und Maßnahmen zu priorisieren – von der Energieversorgung unserer Standorte bis zu Materialien und der Nutzung unserer Produkte.

Fakten und Ziele

Wir messen, was zählt. Hier können Sie unsere aktuellen Zahlen, Ziele und Meilensteine im Klimabereich entdecken.

25  %
weniger Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis 2030

Bis 2030 sollen die Scope-1- und Scope-2-Emissionen gegenüber 2025 um 25 % sinken. Der geplante Reduktionspfad setzt auf 100 % Grünstrom und die Elektrifizierung von rund 30 % der Firmenwagenflotte. Erwartete wachstumsbedingte Mehremissionen sind dabei berücksichtigt.

99  %
unserer Emissionen entstehen in der Wertschöpfungskette

2025 entfielen rund 99 % der bilanzierten Treibhausgasemissionen der Vorwerk Gruppe auf Scope 3. Dazu zählen unter anderem eingekaufte Materialien, die Nutzung verkaufter Produkte sowie das Leasing- und Kreditportfolio der akf-Gruppe.

100  %
emissionsarme Stromquellen

Umstellung auf 100 % emissionsarme Stromquellen bis 2030 in allen Vorwerk HOME Einheiten

1.4  GWh
Stromerzeugnis

1,4 GWh Strom wurden im Jahr 2025 konzernweit durch eigene Photovoltaikanlagen erzeugt.

55  %
weniger Energie je Quadratmeter

Die neue Firmenzentrale in Wuppertal wies von März bis Dezember 2025 einen rund 55 % geringeren Energieverbrauch je Quadratmeter auf als der frühere Hauptsitz im entsprechenden Zeitraum 2024: 59,7 statt 132,3 kWh/m².

Vorwerk Gruppe Charging Station

Emissionen in unseren Betriebsabläufen reduzieren

Bis 2030 sollen unsere Scope-1- und Scope-2-Emissionen gegenüber 2025 um rund 25 % sinken. Dafür setzen wir auf die Umstellung der Stromversorgung und die schrittweise Elektrifizierung unserer Firmenwagenflotte. Der dargestellte Reduktionspfad berücksichtigt auch erwartete wachstumsbedingte Mehremissionen: Von 13.507 Tonnen CO₂e im Jahr 2025 sollen die Emissionen auf 10.102 Tonnen CO₂e im Jahr 2030 zurückgehen.

Die Stromversorgung auf Grünstrom umstellen
Bis 2030 ist die Umstellung auf 100 % Strom aus erneuerbaren Quellen vorgesehen. Im Planungsmodell wird mit einer Mindestminderung von rund 3.538 Tonnen CO₂e gerechnet*. Die Maßnahme betrifft Scope 2 – die Emissionen aus eingekaufter Energie.

Die Firmenwagenflotte schrittweise elektrifizieren
Der Reduktionspfad sieht vor, bis 2030 rund 30 % der Firmenwagenflotte zu elektrifizieren. Damit sollen die direkten Emissionen aus dem Kraftstoffverbrauch in Scope 1 um rund 1.647 Tonnen CO₂e sinken. Bei der Umsetzung berücksichtigen wir die Einsatzanforderungen der Fahrzeuge und die notwendige Ladeinfrastruktur.

*Dies entspricht einer konservativen Annahme, dass 90% des Gesamtstromverbrauchs auf erneuerbare Quellen umgestellt wird.

Die Grundlagen für weniger Emissionen in der Wertschöpfungskette schaffen 

Rund 99 % der bilanzierten Treibhausgasemissionen der Vorwerk Gruppe entfielen 2025 auf die Wertschöpfungskette. Dazu gehören eingekaufte Materialien, die Nutzung verkaufter Produkte sowie das Leasing- und Kreditportfolio der akf-Gruppe. Um diese Scope-3-Emissionen gezielt zu adressieren, schaffen wir belastbare Entscheidungsgrundlagen. Dabei setzen die Geschäftsbereiche entsprechend ihren unterschiedlichen Geschäftsmodellen an: mit Produktfußabdrücken und einem ersten Klimatransitionsplan im Home-Geschäft sowie der Bewertung finanzierter Objekte bei der akf.

Mit Produktfußabdrücken und Klimatransitionsplan gezielt ansetzen

Für ausgewählte Thermomix®- und Kobold-Produkte haben wir Product Carbon Footprints (PCFs) berechnet. Sie betrachten die Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus und helfen, emissionsintensive Komponenten und Lebensphasen zu erkennen. Die Ergebnisse beruhen auf verfügbaren Daten und Annahmen, etwa zur Nutzungsdauer und zum Strommix.
Unser erster Klimatransitionsplan für Vorwerk Home bündelt bislang identifizierte Ansatzpunkte. Auf Basis einer verbesserten Datengrundlage aktualisieren wir den Plan, bewerten mögliche Maßnahmen neu und konkretisieren die Prioritäten. So schaffen wir eine fundierte Grundlage für die Umsetzung und die Entwicklung messbarer Scope-3-Ziele.

Finanzierte Objekte mit dem ESG Asset Score bewerten

Die akf-Gruppe nutzt seit 2022 den ESG Asset Score, um finanzierte Objekte anhand definierter Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien einzuordnen. Die Bewertung unterstützt die Steuerung des Finanzierungsportfolios und wird regelmäßig aktualisiert. Ergänzend ermittelt akf die mit ihrem Kredit- und Leasinggeschäft verbundenen Emissionen. 

*Eine Verbesserung des ESG Asset Scores ist nicht automatisch mit einer nachgewiesenen CO₂-Reduktion gleichzusetzen.

Vorwerk Gruppe Sustainability Material