Vorwerk Group DE | Klimaschutz

Klimaschutz

Vorwerk Gruppe Rauental Solar ©DanielBabinsky

Klimaschutzmaßnahmen: Emissionen senken, Resilienz stärken

Unser Ziel ist es, die Scope-1- und Scope-2-Emissionen in unseren eigenen Betrieben bis 2030 um 25 % zu senken. Gleichzeitig wollen wir unsere Widerstandsfähigkeit für die Zukunft stärken. 

Mithilfe von Energieeffizienz, kohlenstoffärmeren Energiequellen, Produktinnovationen sowie einer engen Zusammenarbeit mit unseren Partnern und Lieferanten wollen wir unseren CO₂-Fußabdruck kontinuierlich verringern und unseren Kundinnen und Kunden dabei unterstützen, dasselbe zu tun.

Fakten und Ziele

Wir messen, was zählt. Hier können Sie unsere aktuellen Zahlen, Ziele und Meilensteine im Klimabereich entdecken.

25  %
Scope-1- und Scope-2-Emissionen reduzieren

Reduzierung der Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 25 % bis 2030 im Vergleich zum Basisjahr 2025, im Einklang mit dem 1,5-Grad-Pfad

98  %
Scope-3-Emissionen

Rund 98 % der Emissionen entstehen entlang der Wertschöpfungskette (Scope 3)

100  %
emissionsarme Stromquellen

Umstellung auf 100 % emissionsarme Stromquellen bis 2030 in allen Vorwerk HOME Einheiten

1.4  GWh
Stromerzeugnis

1,4 GWh Strom wurden im Jahr 2025 konzernweit durch eigene Photovoltaikanlagen erzeugt.

55  %
weniger Energieverbrauch

Der 2025 eröffnete Firmensitz im Wuppertaler Rauental verbrauchte von März bis Dezember pro Quadratmeter 55 % weniger Energie als das Vorgängergebäude.

Vorwerk Gruppe Charging Station

Emissionen in unseren Betriebsabläufen reduzieren

Wir arbeiten systematisch daran, die Emissionen aus unseren eigenen Betriebsabläufen durch mehr Energieeffizienz, die Nutzung kohlenstoffärmere Energiequellen und die Verbesserung unserer Infrastruktur zu senken. Zu den Maßnahmen zählen Lösungen im Bereich erneuerbarer Energien, energieeffizientere Gebäude und die schrittweise Elektrifizierung unseres Fuhrparks. Unser wissenschaftsbasiertes Ziel ist eine Reduzierung der Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 25 % bis 2030 im Vergleich zu unserem Referenzwert aus dem Jahr 2025. 

Emissionen durch intelligentere Betriebsabläufe verringern

Unser Ziel ist es, die Umweltauswirkungen unserer Geschäftstätigkeit durch verbesserte Energieeffizienz und den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien zu verringern. Unser neuer Hauptsitz in Rauental bei Wuppertal veranschaulicht diesen Ansatz in der Praxis. 

Das Gebäude wurde von Anfang an so konzipiert, dass der Energiebedarf minimiert wird. Dazu wurde eine hochleistungsfähige Gebäudehülle mit effizienten, vorrangig elektrisch betriebenen Systemen kombiniert. Die Heizung und Kühlung werden durch Wärmepumpentechnologie gewährleistet, während mehr als 700 m² Photovoltaikmodule auf den Dächern und in den Carports Strom vor Ort erzeugen. Im ersten Betriebsjahr wurden 76 % dieses selbst erzeugten Stroms direkt im Gebäude verbraucht, wodurch die Abhängigkeit vom Stromnetz verringert wurde. Gas wird nur als Reserve genutzt, beispielsweise zur Warmwasserbereitung in der Küche und zur Deckung von Heizspitzen, wenn die Außentemperaturen unter −3 °C fallen. 

Infolgedessen lag der Gesamtenergieverbrauch im ersten Jahr pro Quadratmeter um 55 % unter dem unseres früheren Hauptsitzes*, während gleichzeitig ein höherer Komfort am Arbeitsplatz gewährleistet wurde. Dazu tragen auch ein neues Gebäudekühlsystem und eine deutlich erweiterte Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge bei: Die Anzahl der verfügbaren Ladepunkte stieg von 19 auf 45, wobei im Zuge der fortschreitenden Elektrifizierung der Fahrzeugflotte eine Kapazität von bis zu 68 geplant ist. Das Design und die Leistung des Gebäudes wurden durch die DGNB-Platin-Zertifizierung und das Qualitätssiegel „Nachhaltiges Gebäude“ unabhängig anerkannt. *Der Vergleich basiert auf Energieverbrauchsdaten, die hinsichtlich der unterschiedlichen Wetterbedingungen an den beiden Standorten normiert wurden.

Dekarbonisierung der Wertschöpfungskette 

Rund 98 % unserer Emissionen entstehen entlang der Wertschöpfungskette. Deshalb konzentrieren wir uns darauf, die Transparenz zu erhöhen, die wichtigsten Emissionsursachen zu ermitteln und gemeinsam mit Lieferanten und Partnern an umweltfreundlicheren Materialien, Logistikkonzepten und Prozessen zu arbeiten. Mithilfe des CO₂-Fußabdrucks unserer Produkte können wir die Emissionen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg besser verstehen und reduzieren. 

Den CO2-Fußabdruck von Produkten sinnvoll nutzen

Der Großteil der Emissionen von Vorwerk entsteht außerhalb unserer eigenen Betriebsabläufe, beispielsweise bei der Beschaffung von Materialien, der Herstellung und dem Vertrieb von Komponenten durch Partner sowie der Nutzung und späteren Entsorgung unserer Produkte durch Kundinnen und Kunden. Unser Klimawandelplan setzt dies in eine Abfolge von Maßnahmen um: Welche Lieferanten und Materialkategorien sollten zuerst adressiert werden und wie lassen sich die Fortschritte im Laufe der Zeit nachverfolgen?

Dies wird mit dem Product Carbon Footprint (PCF), dem CO₂-Fußabdruck eines Produkts, auf differenzierte Weise möglich.  Dieser schlüsselt die Emissionen Schritt für Schritt auf – von der Rohstoffgewinnung und der Komponentenfertigung über die Montage und Verpackung bis hin zur Nutzungsphase und der Entsorgung am Ende der Lebensdauer. Diese stufenweise Betrachtung ermöglicht es uns, den Fußabdruck eines Produkts genau zu ermitteln, anstatt uns auf unternehmensweite Durchschnittswerte zu verlassen. So können wir Hebel wie Materialsubstitution, Lieferantenbindung oder logistische Änderungen dort priorisieren, wo sie die größte Wirkung erzielen. PFCs schaffen zudem eine gemeinsame, faktenbasierte Ausgangsbasis für Gespräche mit Lieferanten und Partnern darüber, wo durch Zusammenarbeit die Auswirkungen reduziert werden können. So lässt sich eine komplexe, weitreichende Herausforderung in eine Reihe konkreter, umsetzbarer Schritte umwandeln.

Vorwerk Gruppe Sustainability Material