Wie in der Abbildung dargestellt, sind die wesentlichen Scope-3-Emissionstreiber der Vorwerk Gruppe Scope 3.1 Eingekaufte Waren und Dienstleistungen, Scope 3.11 Nutzung verkaufter Produkte, Scope 3.13 Nachgelagerte geleaste Vermögenswerte sowie Scope 3.15 Investitionen.
Die Emissionen aus Scope 3.1 werden vor allem durch den Einkauf von Gütern, Komponenten und Materialien verursacht, die für die Herstellung der Kernprodukte von Vorwerk, insbesondere Thermomix und Kobold, benötigt werden. Diese Emissionen spiegeln somit die vorgelagerten Klimaauswirkungen aus Beschaffung und produktionsbezogenen Vorleistungen entlang der Wertschöpfungskette wider. Die Emissionen aus Scope 3.11 entstehen in der Nutzungsphase der verkauften Produkte und stellen einen wesentlichen Treiber des gesamten Scope-3-Fußabdrucks von Vorwerk dar. Bei Produkten wie Thermomix und Kobold entstehen diese Emissionen durch den Stromverbrauch über die angenommene Nutzungsdauer.
Ein genauerer Blick auf die akf-Gruppe zeigt, warum auch Scope 3.13 und Scope 3.15 zu den wesentlichen Scope-3-Emissionstreibern der Vorwerk Gruppe zählen. Im Unterschied zu den übrigen Vorwerk-Geschäftsbereichen verfolgt akf ein Leasing- und Finanzierungsmodell. Das bedeutet, dass ein wesentlicher Teil der Klimaauswirkungen aus den Vermögenswerten und Verträgen im Leasing- und Kreditportfolio resultiert. Bei Scope 3.13 entstehen die relevanten Emissionen in der Nutzungsphase der geleasten Vermögenswerte im Berichtsjahr. Bei Scope 3.15 beziehen sich die Emissionen auf das Kreditportfolio der akf-Gruppe. Zusammengenommen zeigen diese Kategorien, dass sich das Emissionsprofil von akf grundlegend von dem der übrigen Vorwerk Gruppe unterscheidet.
Während die Emissionen von Vorwerk vor allem durch Beschaffung, Produktion und Produktnutzung geprägt sind, stehen die wesentlichen Scope-3-Emissionen von akf in engem Zusammenhang mit Finanzierungs- und Leasingaktivitäten.