Was Menschen bei Vorwerk in der Krise bewegen konnten

Spenden und digitale Besuchsbrücke

In der Krise kommt es darauf an, dass man zusammenhält und sich aufeinander verlassen kann. Das gilt sowohl für unsere Kolleginnen und Kollegen als auch für Menschen in unserem Umfeld, die während der Lockdowns stark gelitten haben. Diese haben wir an all unseren Standorten auf vielfältige Weise unterstützt.

Wie können wir helfen? An welcher Stelle können wir unterstützen? Diese Fragen hat sich die Vorwerk Unternehmerfamilie gleich am Anfang der Pandemie gestellt – und mit einigen Spenden beantwortet. Das Engagement half zunächst gemeinnützigen Organisationen in Wuppertal und Umgebung. Darunter die Wuppertaler Tafel, die dringend ein neues Kühlhaus zur Lagerung von frischen Lebensmittelspenden benötigte, sowie die Aktion Kindertal. Sie unterstützt Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien.

Digitale Besuchsbrücke: Tablets für 20 Seniorenheime und Krankenhäuser

Doch nicht nur finanzielle Sorgen beschäftigten die Menschen. Auch die fehlenden Sozialkontakte machten einigen besonders zu schaffen. Das hat die Unternehmerfamilie bewegt, erneut zu handeln. „Wir haben im ersten Lockdown gesehen, wie stark betroffen die Senioren- und Pflegeeinrichtungen von der Pandemie sind. Besuche waren vielfach nicht mehr möglich, und da auch die technische Infrastruktur fehlte, waren Bewohnerinnen und Bewohner teilweise wochenlang komplett von ihren Angehörigen abgeschnitten“, erzählt Vorwerk Gesellschafterin Sabine Schmidt. Sie bildet zusammen mit Gaby von Oppenheim den Familienrat, der u. a. die Spendenaktionen der Familie koordiniert.

Gemeinsam mit dem Sozialdezernenten der Stadt Wuppertal entstand die Idee der „digitalen Besuchsbrücke“: Senioren- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser erhalten Tablets, Computer und WLAN-Anschlüsse. Damit können ältere und kranke Menschen jederzeit ihre Angehörigen sehen und sprechen – ganz einfach und schnell per Videotelefonat. Jeder der 20 Vorwerk Gesellschafter beteiligte sich sofort, sodass der digitale Besuch in 20 Einrichtungen möglich wurde und noch immer ist.

Rezepte und Haushaltstipps gegen die Langeweile

Für Inspiration, etwas Zerstreuung und auch gegen die Langeweile, die teilweise zuhause bei den Menschen entstand, waren international die Social-Media-Kanäle von Vorwerk da, auf denen die Vorwerk Community in der ganzen Welt posteten – und sich zum Beispiel mit dem besten Rezept für einen Brotteig ohne Hefe oder einen schnellen Reinigungstipp versorgten. Auf dem polnischen Instagram-Account von Thermomix® zeigten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sogar selbst, wie man Gerichte mit dem Thermomix® TM6 zubereitet. Das polnische Team schickte sich außerdem Videos aus dem Homeoffice, zum Beispiel mit Anregungen für eine sinnvolle Kinderbeschäftigung, und stärkte so den Zusammenhalt.

Sach- und Geldspenden für Corona-Helferinnen und Helfer

Die digitale Kommunikation hat auch in anderen Vorwerk Ländern geholfen, Kontakte aufrechtzuerhalten. Gleichsam wurden viele Menschen unterstützt, die unter der Situation besonders litten.

Vorwerk China brachte rund 63.000 Euro für die Bekämpfung der Corona-Pandemie auf, während unsere polnische Niederlassung für ein Krankenhaus in Wroclaw spendete, das Corona-Infizierte behandelte. In Frankreich gingen 45.000 Euro an Organisationen, die sich u. a. um benachteiligte Kinder kümmern oder Corona-Infizierte medizinisch betreuen.

Auch über Sachspenden freuten sich die Betroffenen sehr. So wurden in Frankreich mit 100 Thermomix® TM6 und 100 Kobold Staubsaugern einige Verbände und Initiativen unterstützt, die Essen für Mitarbeitende von Krankenhäusern und Hospizen zubereiten. Auch Niederlassungen in Polen und Taiwan spendeten Thermomix® Geräte an gemeinnützige Organisationen während der Corona-Krise.

Digitale Hilfe für selbstständige Beraterinnen und Berater

Wie viele Wirtschaftsunternehmen musste auch Vorwerk während der Lockdowns sein gewohntes Fahrwasser verlassen. Insbesondere der Direktvertrieb, also der Kundenbesuch durch unsere selbständigen Beraterinnen und Berater, war von heute auf morgen nicht mehr möglich.

Innerhalb kürzester Zeit wurden neue Ideen entwickelt, die zum einen den laufenden Betrieb mitsamt der Produktvorführungen sicherstellten, zum anderen den Weg in die digitale Zukunft beschleunigten.

Drei Erfolgsbeispiele, die Beraterinnen und Berater durch die Krise halfen:

  • Als chinesische Beraterinnen und Berater ihre Produktvorführungen in Kochstudios einstellen mussten, sattelten sie schnell auf WeChat um. Der dort beliebte Chat-Dienst wird jetzt auch für Online-Veranstaltungen mit Gruppen genutzt.
  • Ein wichtiges Projekt in Italien war „Little Italy“. Innerhalb von nur sieben Tagen ging die Plattform an den Start. Sie hilft den Beraterinnen und Berater von Bimby®, so der Name des italienischen Thermomix®, den Produktverkauf vollständig abzuwickeln.
  • Um die selbständigen Berater in Portugal fit für die neue Situation zu machen, kooperierten unsere Kolleginnen und Kollegen mit der Lisbon Digital School. Auch dort können jetzt unsere Geräte online präsentiert und verkauft werden.